HumaNoise Congress #29 (Wie)

23.06.2017 15:00 - 25.06.2017 15:00

 

Kunsthaus, Schulberg 10, 65183 Wiesbaden

 

Denhoff / Phillipp / Fischer & Frank Gratkowski

 

Irene Kepl: Violine
Gunnar Lettow: E-Bass, Elektronik  
Dirk Marwedel: erweitertes Saxophon
Matthias Muche: Posaune
Ulrich Phillipp: Kontrabass
Sylvia Sauer: Stimme
Wolfgang Schliemann: Perkussion
Burkhard Stangl: Gitarre
Els Vandeweyer: Vibraphon 
Veryan Weston: Piano



Improvisierte Musik ist im Wortsinn unvorherhörbar und unterscheidet sich von aller anderen Musik dadurch, dass sie nicht nur unwiederholbar ist, sondern auch sein will.
Die freien Improvisationen des HumaNoise congress sind ernst gemeint und unterhaltsam gleichermaßen - anstatt einer Kategorisierung als E- oder U-Musik wäre die Kategorie Ü-Musik angemessen: Überraschungsmusik.

Die Erstbegegnung eines international zusammengesetzten Pools von 10 profilierten Musiker*innen (dieses Mal aus England, Belgien, Österreich und der Bundesrepublik Deutschland) ist der Kern des ebenso außergewöhnlichen wie einfachen musikalischen Konzepts: an drei Abenden wird ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zu hören sein, das Formationen unterschiedlicher Instrumentierung und Größe - vom Duo bis zum Tutti - umfasst.
Zusätzlich bieten am Samstag und Sonntag von 15 bis 17 Uhr öffentliche Proben Einblicke in den spannenden Entstehungsprozess Improvisierter Musik jenseits des konzertanten Rahmens bei freiem Eintritt.

In freier Assoziation entfaltet sich die Vielgestaltigkeit aktueller Improvisierter Musik und entspricht damit der Verschiedenheit der beteiligten Persönlichkeiten; ihr Gebrauch individueller instrumentaler Artikulationsweisen sowie spezieller Spiel- und Präparationstechniken stellt dabei keinen Widerspruch zur vollen Gültigkeit aller nur denkbaren musikalischen und sozialen Parameter dar – im Gegenteil: wo keine Verbote sind kann das scheinbar Bekannte immer neu entstehen, ohne je zu langweilen.       
So verschieden ihre Hintergründe und Herkünfte sind – Rock-, elektronische, Jazz-, akademische, Welt- und Neue Musik, die Geburtsjahre liegen zwischen 1982 und 1950 – so verwandt sind ihre Kompetenzen als Improvisator*innen, die sie in den HumaNoise congress gemeinsam einbringen werden, auf dass „unikate Musik in Echtzeit, intensiv und flüchtig wie die besten Momente im Leben“ entstehen kann.

Der HumaNoise congress versteht sich als Teil eines internationalen Netzwerks von MusikerInnen, das -beständig weitergesponnen - zu immer neuen Begegnungen führt, wohl weil die Herausforderung nicht im Gleichen, sondern im Anderen zu finden ist.  

 

24.06. & 25.06. 15-17 Uhr: öffentliche Proben bei freiem Eintritt! 

 

 

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Frank Schindelbeck Fotografie

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